Dritte Halbzeit: Arminia Bielefeld

In der „Dritten Halbzeit“ möchte ich auf das jeweils zurückliegende Spiel unseres VfB schauen. Heute das Spiel gegen Arminia Bielefeld, Endstand 2:3.

Auch heute hat der VfB wieder den Beweis angetreten, dass die Vereinskürzel eine neue Bedeutung gewonnen haben:

Zwei unsäglichen Gegentreffern standen heute drei wirklich sehenswerten Tore gegenüber, wovon zwei Tore wieder Simon „Lebensversicherung“ Terodde beigetragen hat. Aber auch Alexandru Maxim hat sich mit seinem Cacau-Gedächtnistor zum nächsten Anwärter auf das „Tor des Monats“ in der Sportschau gemacht.

Quelle: VfB via Twitter

Auch dieses Spiel war wieder dazu angetan, einige Dinge in Frage zu stellen:

  • Gibt es wirklich keine Alternative zu Asano, der leider einfach immer wieder technische Fehler macht und im Angriff nur mit Glück den Ball zum Mitspieler bringt?
  • Wiese kommt es in der Abwehr immer wieder zu eklatanten Stellungsfehlern, die dem Gegner nach dem immer gleichen Muster (Flanke von außen) zu Toren verhelfen?
  • Woher kommen die teilweise eklatante Formschwankungen bei den Spielern (Özcan sei hier mal als Beispiel genannt)?

Ich kann mich allerdings den Diskussionen über die Auswechslungen des Trainers nicht anschließen. Zwar war Anto Grgic nur relativ kurz auf dem Feld, hat aber in dieser Zeit zu einer deutlichen Verbesserung der Mannschaft beigetragen. Von daher kann und darf man die frühe Auswechslung auch nicht als Strafe sehen, sondern sollte die taktische Notwendigkeit erkennen. Und Daniel Ginzcek hat seine Sache dann ja v.a. als Vorbereiter dann auch sehr gut gemacht.

Am Ende aber zählen die drei Punkte und die erneute Tabellenführung. Man kann es ja auch als Qualität der Mannschaft sehen, dass man über den Kampf und Mentalität immer wieder in das Spiel zurückfindet. Am kommenden Montag steht nun das Spiel gegen einen direkten Verfolger an, wenn Union Berlin in Stuttgart zu Gast ist.

Prost!