Ausgliederung in Serie: Investorensuche

Wie angekündigt, sollen diese Artikel zur Ausgliederung kurz & knapp verschiedene Aspekte zur Ausgliederung beleuchten, die mir relevant erscheinen.

Dazu gibt es nun erstmals auch ein neues Format hier im Blog, denn diese Artikel stelle ich auch als Audio-Version zur Verfügung. Diese Version wird in der Regel ausführlicher sein und so sicherlich nochmal die ein oder andere Nuance mehr beinhalten. Nicht vom Intro abschrecken lassen … ! 😉

Thema dieses Eintrages ist die Investorensuche, die natürlich für eine Ausgliederung essentiell ist. Mir ist dabei diese Woche ein Artikel im Manager Magazin sauer aufgestoßen, in dem Wolfgang Dietrich darüber spricht, dass die Daimler AG als „Ankerinvestor“ gewonnen werden konnte. Hier ist es insbesondere die Aussage, dass neben Daimler erstmal keine weiteren Gespräche geführt werden, denn dazu fehle die Zeit und auch das Mandat der Mitglieder.

Es fehlt also ernsthaft die Zeit, sich (neben der grundsätzlich notwendigen Zustimmung der Mitglieder) um das wichtigste Thema zu kümmern, nämlich der Suche nach Partnern, die dann im Falle einer Ausgliederung Anteile kaufen sollen/wollen? Die also letztlich das Geld reinbringen? Ehrlich? Ich kann verstehen, wenn man solche Verhandlungen nicht bis zum Abschluss bringen kann. Wer weiß, wie lange mit Daimler schon im Vorfeld gesprochen wurde. Aber was spricht dagegen, diese Gespräche bereits jetzt anzustoßen?

Dann das Thema „Mandat der Mitglieder“. Ich kann mich nicht erinnern, als Mitglied dem Verein ein explizites Mandat für Verhandlungen mit der Daimler AG gegeben zu haben. In der Argumentation von Wolfgang Dietrich würde das bedeuten, dass man auch diese Gespräche nicht hätte führen dürfen. Oder – andresrum formuliert  – ohne Mandat darf man natürlich mit allen potentiellen Investoren sprechen.

Das Thema „Kommunikation“ scheint echt nicht besser zu werden …

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